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Aus Buddhismus Aktuell 4/2017
Haltloser Halt – Zen und Sensory Awareness
Ein Beitrag von Stefan Laeng-Gilliatt

Interview mit Patrick Damschen, Bonn:
Anwesend sein - in Kontakt sein - sein lassen
21. September 2016

 

Sensory Awareness - Aufgeschlossen Leben

In jedem Moment unseres Lebens sind wir dazu aufgefordert, auf Veränderungen zu reagieren. Auch in grundlegenden organischen Prozessen befinden wir uns immerzu in einer dynamischen Beziehung mit der Welt.

People standing in circle, blindfoldedUnser Wohlbefinden beruht auf der Bereitschaft, anwesend und veränderungsbereit zu sein. Dieses Wohlbefinden wird durch Widerstand gegen Veränderungen und Festhalten an Gewohntem gestört. In diesen Workshops erkunden wir die natürlichen Tendenzen des Lebens zum Austausch und einem fliessenden Gleichgewicht.
Wir tun dies durch einfache Versuche im Stehen, Gehen, Sitzen und Liegen, in alltäglichen Handlungen. Zu Zeiten lauschen wir still den Feinheiten des Atems - dann wieder setzen wir uns mit Gegenständen auseinander oder begegnen Menschen, ‘arbeiten' mit ihnen. Dabei wollen wir natürliche Reaktionen erlauben anstatt der Welt unseren Willen aufzuzwingen.

Jeder Moment unseres Lebens birgt ein Angebot, anwesend zu werden. Dies ist die besondere - aber auch herausfordernde - Einladung von Sensory Awareness. Es geht nicht darum, Uebungen zu machen um fit zu sein, sondern darum, in Beziehung zu kommen - mit der Erde, mit unserer Umwelt in all seinen lebendigen Formen, mit uns selbst. Es geht weiter darum, in diesen Beziehungen reaktionsbereit und veränderbar zu werden, damit wir uns wieder als lebendiges Glied eines grossen Ganzen erleben und dadurch auch gesund werden können.

Jede Bewegung bringt uns mit der Anziehungskraft der Erde in Kontakt - wir kommen in Beziehung mit einer andern Präsenz, der Erde. In unserer Kultur wird diese sogenannte Schwerkraft oft als etwas gesehen, mit dem man sein Leben lang kämpfen muss. Wenn wir aber erkennen, dass auch diese Kraft eine Einladung ist, in Beziehung zu kommen - dass dies sozusagen der Erde Aufforderung zum Tanz ist - dann kann dies zu einer lebendigen Teilnahme in allen Lebensituationen führen. Wir brauchen dringend eine Belebung dieser Beziehung mit der Erde. Diese kann nicht nur "draussen in der Natur" gefunden werden. Die Erde ist ja überall präsent, durch ihre Anziehungskraft, durch die Luft, die uns umgibt und durchströmt, in allem was am Leben Teil hat. Dazu gehören im Bewusstsein der Menschen, die seit Jahrtausenden das Land, in dem ich heute lebe bevölkert haben, auch Dinge, die wir gewöhnlich für leblos halten: Steine, zum Beispiel, mit denen wir in Sensory Awareness oft arbeiten. Für all dies mehr Anwesend zu werden, könnte nicht nur für uns selbst Konsequenzen haben, sondern für die gebeutelte Erde mit all ihrem pulsierenden Leben.

Einzelstunden - In Person oder per Telefon
Einzelstunden bieten eine wertvolle Gelegenheit, die Arbeit individuell zu vertiefen. Die Stunden entfalten sich in der Begegnung von Moment zu Moment gemäss den Bedürfnissen der Studierenden. Mehr dazu in einem Bericht einer Schülerin (in Englisch) unter dem Titel: After Therapy, Sensory Awareness.
Während meines Aufenthaltes in Europa stehe ich jeweils auch für Einzelstunden zur Verfügung. Ganzjährig sind Einzelstunden per Telefon möglich. Das mag etwas ungewohnt tönen, doch ein Versuch lohnt sich und ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Arbeit per Telefon ist allerdings nur möglich für Leute, die schon mit mir persönlich gearbeitet haben.

Für mehr Information und Buchungen melden Sie sich bitte direkt bei mir.

Stefan Laeng-Gilliatt

Stefan Laeng-GilliattStefan Laeng-Gilliatt studiert Sensory Awareness (basierend auf dem Arbeits-ansatz von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby) und verwandte Arbeiten seit 1980. Barbara Ocusono, Seymour Carter, Ruth Veselko, Ruth Matter und Charles Brooks gaben dazu die Grundlage. Mit Charlotte Selver arbeitete er von 1991 bis zu ihrem Tod in 2003 intensiv zusammen, als Schüler wie auch in gemeinsamen Kursen. Von 1995 bis 2007 war er Präsident und Executive Manager der Sensory Awareness Foundation.

Stefan bietet sowohl Einzel- als auch Gruppenunterricht und Workshops an. Dabei bezieht er zuweilen Elemente der Gestalttherapie und des Buddhismus in seine Arbeit ein. Derzeit arbeitet er neben seinen Seminaren an einem ‘Oral History’ und Buchprojekt über Leben und Wirken von Charlotte Selver.

Stefan praktiziert seit 1983 buddhistische Meditation und studiert mit Lehrer/innen aus verschiedenen Traditionen. Er lernte Meditative Gestalttherapie und Bioenergetische Analyse mit Marcel Geisser in Wolfhalden (Schweiz) sowie Gestalttherapie mit Seymour Carter und Walter Zünd in Zürich.

Stefan lebt mit seiner Frau Sarah und Sohn Julian in Hancock, New Hampshire. Er bietet  Kurse in den USA und Europa an.

 


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PO Box 185, Hancock, NH 03449 USA
Email: stelaeng@mac.com / Tel.: (603) 525-7289